| Wettbewerb | | Studienauftrag
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| Jurierung | | September 2010, engere Wahl
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| Volumen | | 4'600m3
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| Kostenschätzung | | SFr. 4.82 Mio
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| Bauherrschaft | | Raiffeisenbank Schwarzenbach
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| HLKS-Ingenieur | | Amstein + Walthert AG, Frauenfeld
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Städtebau
Die neue Raiffeisenbank liegt in der Gewerbe- und Industriezone an der stark befahrenen Wilerstrasse. Der sehr heterogene Ort provoziert mit mächtigen Fabrikhallen, grossen Parkflächen und kleinteiligen Wohnhäusern der südlich angrenzenden Wohnzone. Der Neubau übernimmt Attribute der vorhandenen Industriearchitektur wie die fladenartige Gebäudeform mit Flachdach, das konsequente Gebäuderaster und die rohe Materialität von Fassade und Bodenbelag.
Architektonischer Ausdruck und Materialität
Vorfabrizierte Betonelemente umspannen die Fassaden in einem regelmässigen Raster. Die stehenden Fassadenelemente werden durch die horizontal liegenden Fenster kontrastiert. Aussen zeigt sich das farblos eloxierte Aluminium und innen die massiven Fensterrahmen in Eschenholz. Die gesamte Schreinerarbeit besteht aus geöltem Eschenholz. Diese hebt sich farblich vom eher dunklen und leicht glänzenden Bodenbelag ab. Die dicht aneinander gefügten Asphaltplatten fügen sich in das Bild der industriellen Raumatmosphäre ein.
Innenraum
Der Kundenraum öffnet sich vom schmalen Eingangsbereich bis zum breit gedehnten Fenster an der Ostfassade. In der Mitte des Gebäudes greift die Schalterhalle über 2 Geschosse und wird überraschend von einem hoch liegenden Nordfenster belichtet. Die innere Organisation ermöglicht eine Vielzahl von Ein- und Ausblicken sowie Blickbezügen und setzt gleichzeitig auf kurze Wege und funktional angeordnete Räumlichkeiten.
Die Bank erhält optionale Erweiterungen im Erd- und Obergeschoss, welche sich flexibel in die Struktur der Bank einpassen lassen.
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