| Wettbewerb | | Projektwettbewerb unter 6 Teilnehmer
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| | bearbeitet durch Hinder + Marti Architekten HTL
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| | 2. Rang
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| Volumen | | 9'300m3
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| Bauherrschaft | | Primarschulpflege Gossau ZH
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Städtebau
Die neue Schule arbeitet an mehreren Themen der vorhandenen Anlage weiter: Geometrie des Baukörpers, Orientierung der Schulräume und das Prinzip des Aufaddierens werden grundsätzlich übernommen. Zum bestehenden Schulhaus wird mit einer durchgehenden Auskragung reagiert, die einen gedeckten Bereich des erweiterten Pausenplatzes bildet. Der Pausenbereich stösst direkt an die Strasse und bildet einen offenen Eingangsbereich zu den zwei Schulhäusern.
Der nach Norden ausgreifende Bau mit der Geste der Auskragung und dem vorgelagerten Pausenplatz verknüpft die verschiedenen Bauten und Aussenräume miteinander.
Innenraum / Statik
Der Neubau adaptiert die Gebäudestruktur der bestehenden Schule. Die Schulanlage erscheint nicht mehr als Zweibünder, sondern arbeitet mit zwei gleichwertigen, ost-west-orientierten Erschliessungen. Die beiden Treppen sind über einen mitteliegenden Korridor miteinander verbunden.
Die Unsicherheit der Etappierung (Anzahl benötigter Schulzimmer, Dringlichkeit einzelner Raumprogramm-Teile) wird mit einem sehr neutralen Grundrisstyp aufgegriffen. Ein klares statisches Prinzip gliedert den Bau. In den oberen beiden Geschossen bilden über die gesamte Breite gehende Betonschoten das Traggerüst, die mit nichttragenden Wand- oder Kastenelementen unterteilt werden können.
Im Erdgeschoss wechselt die statische Struktur, die tragenden Wände sind in Längsrichtung gespannt. Der Aussenraum ist um eine innenliegende Pausenhalle erweitert. Der Übergang zwischen Innen und Aussen soll einen möglichst fliessenden Charakter aufweisen.
Etappierung / Wirtschaftlichkeit
Der Neubau kann auf einfache Art etappiert werden: Anbieten würde sich eine geschossweise Etappierung, möglich wäre allenfalls auch eine Etappierung entlang der Schoten. Durch die Neutralität der Räume sind einfache Umnutzungen denkbar.
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